jump to navigation

“Vielleicht verstehen wir uns ja.” 24/01/2011

Posted by schickle in Australia, Privates, Sonstiges, Time to talk about....
1 comment so far

Die letzte Woche war geprägt von Tennis, Arbeit-Schwänzen und Samuel.
Am einflussreichsten ist aber ganz klar letzteres…

Samuel

Name: Samuel K.
Alter: 20
Wohnort: in der Nähe von Köln
Will studieren: Mathematik

Problem: Depressiv, hat seit zwei Monaten nicht mehr gelacht

Geschichte: Vor einer Woche treffen wir Samuel, auch genannt Johannes oder Steffen, an der Waschmaschine. “Hey wie lang braucht ihr denn noch? Ich muss meine Wäsche noch waschen.” Nach der Ansage, dass wir sie gerade erst rein gemacht haben beginnt schon ein kleiner Smalltalk, er redet in einer sehr leisen aber verbindlichen Art und Weise. Sehr verbindlich. “Wollt ihr später noch quatschen? Vielleicht verstehen wir uns ja.”

Natürlich wollen wir mit dir quatschen Samuel. Wie gesagt so getan sitzen wir also abends mit ihm gemeinsam im Outdoor-Bereich des BOZO-(Qualitäts-)Backpacker und haben das australische Standard-Gespräch:

A: “Ja wo kommst du her?” B: “Aus der Nähe von Köln und ihr?”
A: “Also ich aus Stuttgart und die beiden aus Berlin, hast auch gerade Abi gemacht ja?” B: “Ja genau, was habt ihr schon so gemacht in Australien”
A: “Ja hab mir die Ostküste angeguckt und bin jetzt hier und suche Arbeit und du?” B: “Ich komme von der Westküste und habe mir da ein Auto gekauft und nur Probleme damit gehabt.”

Ab hier beginnt nun Samuels Hauptthema. Die Quelle seiner Depressionen und dem Drang nun endlich Arbeit zu finden und vor allem das Auto los zu werden. Er hat sich in Perth ein altes Auto für viel Geld gekauft, ist gefahren und ab dann in regelmäßigen Intervallen immer wieder Probleme gehabt, sodass er den Kaufpreis noch einmal in Reparaturen stecken musste. Aber er hatte ja noch Geld von der Kartoffelfarm. Dort hat er wohl viel Geld gemacht. Hier in Melbourne nun angekommen ist vom Auto nicht mehr viel in guter Kondition über. Gangschaltung funktioniert nur langsam, der Auspuff hört sich an wie eine kaputte Harley und der Motor startet nur sporadisch. Er hat sich aber ein Glück ein Jumpstart-Kabel von Kmart zugelegt. Jetzt ist er hier in Melbourne, kein Geld, verschuldet bei Mama und Papa und im Hinterkopf noch die Angst für den Mercedes bezahlen zu müssen den er Weihnachten beim Einparken leicht berührt hat. “Alles scheiße man.”

Man wartet nur ängstlich darauf bis endlich die erste Träne seine Augen verlässt, doch vergeblich. Er hat das Gespräch wahrscheinlich nicht das erste Mal und die Traurigkeit, Depression und Verzweiflung kommt konsequent, ruhig und routiniert rüber. Doch wie wir so sind, der lustige Schwabe und die noch viel lustigeren Berliner muntern wir das süße Bärchen Samuel auf und binden ihn gleich in unsere Planungen ein.

A: “Wir haben auch unser Auto zerschrottet und sind knapp bei Kasse und suchen jetzt nach Farmarbeit, kannst ja mitkommen.” B: “Das wär echt super.”

Er lächelt nach eigenen Angaben das erste Mal wieder nach zwei Monaten. Sehr schön.

A: “Wir haben jetzt die letzte Woche jeden Tag bei dieser Farm-Agentur angerufen und die haben wahrscheinlich bald was frei. Das Doofe ist halt, dass wir kein Auto haben und daher nicht an abgelegene Farm kommen können, die besser zahlen und mehr Jobs haben” B: “Naja, wir können auch mit meinem Auto zu einer Farm fahren wenn wir da arbeiten können.” A: “Echt? Das ist ja super. Wir können dann ja auch Benzin bezahlen, haben wir alle was von.”

Der Plan stand also. Job suchen, hinfahren und ums Überleben arbeiten. Ab jetzt haben wir konsequent nach Jobs gesucht und wie im letzten Blogeintrag bereits erwähnt sogar die Farms in der Nähe mit dem Auto abgeklappert.

Wir: “Hey, we are looking for farm jobs.” Farmer: “No sorry mate. Very bad timing.” Weiter geht’s.

Das hat aber nichts gebracht. Fakt ist, im Umland von Melbourne sucht kein Landei mehr Aushilfen. Die Erdbeeren, einzige Frucht die im Moment hier gepflückt wird, gehören den Niedriglohn-Vietnamnesen.

Wir zur Erdbeeren-Farmerin: “Hey we are looking for farm jobs.” Farmerin: “No sorry we have vietnamese contractors for twenty years now.”

Übersetzt: Sie beutet jetzt schon seit zwanzig Jahren Vietnamesen aus die per Kilo bezahlt werden und kann sich vier Europäer die mehr als nur eine Schüssel Reis pro Tag benötigen nicht leisten. Daumen hoch. So kannst du dir also Farmerin also Pool, Villa und Luxusauto leisten.

Wieder im Bozo, übrigens ein verdammt gutes Hostel, geht die Suche online weiter. Wenn der Tim mal wieder bei den Australien Open ist und sich freut mit irgendwelchen unheimlich bekannten Tennisspielern ein Bild zusammen zu machen oder Lars Bider und Teppiche auf eine Auktion schleppt um sich eine weitere Woche Bozo leisten zu können, suchen die anderen weiter. Eine Gruppendynamik entsteht. Drei plus eins wird zu vier. Auch wenn der Samuel seine Eigenarten hat. Aber das wird bestimmt noch wenn der Junge wieder bessere Laune bekommt. Das mit dem Humor wird vielleicht schwierig. Nichts ist unmöglich.

Dann die plötzliche Kehrtwende: Wir finden nun endlich nach einer Woche (das ist der Zeitraum der oberen Begebenheiten) einen Job auf Anthonys Farm. Anthony will uns mit vierzehn Dollar die Stunde vergüten und jeden Tag arbeiten lassen. Perfekt! Oder doch nicht? Denn Samuel fühlt sich schlecht. Er will jetzt doch irgendwie sein Auto verkaufen. Also ins Umland wäre er schon mit dem Auto hingefahren und jeden Tag von Unterkunft zur Farm aber bis Mildura – ne irgendwie nicht.

Aus einem Tag Diskussion werden zwei. Anthony haben wir schon zugesagt. Er freut sich – aber ohne Auto ginge es nicht. Das sagt er gleich zwei mal heute morgen als wir ihn angerufen haben um darüber zu berichten, dass unser Auto dummerweise nicht mehr funktioniert. Irgendwas mit der Gangschaltung. Heißt: Samuel sagt uns heute Morgen um neun Uhr, dass er sich nun entschieden habe und echt nicht mit dem Auto fahren will. Die Moral der Geschichte: Verlass dich lieber auf keinen der Depressionen und ein kaputtes Auto an der Backe hat, aus Perth kommt und in Adelaide erfahren hat, dass seine Gangschaltung bald den Geist aufgibt.

Dennoch lassen wir uns, drei umheimlich coole und schöne Backpacker, nicht vom Weg abbringen. Während Tim heute das letzte Mal in seinem Topseller-Café arbeitet und bestimmt schon ein Hundert koffeinfreie Kaffees verkauft hat, das macht er gerne, gehen Alex und Lars, die beiden aus Berlin, direkt zur Flinders-Street-Railwaystation und kaufen drei Buskarten nach Mildura. Wenn Anthony nach Leuten sucht müssen seine Kollegen vom Land ja logischerweise auch nach Leuten suchen.

Anschließend aber herausgefunden: Mensch in Mildura sind schon fast alle Hostels voll. Ungewiss geht es also heute über Nacht im vLine-Bus 600 Kilometer nach Mildura. Da wir neun Stunden dafür brauchen fährt der Bus wahrscheinlich rückwärts. Nichts desto trotz wird sicherlich genug passieren damit Tim der Geschichtenerzähler im nächsten Eintrag wieder eine Geschichte zu erzählen hat. Zum Beispiel ob wir einen Job gefunden haben, warum er im Cafe gefeuert wurde, wie das neue Hostel ist und ob der Murray-River vielleicht doch noch über die Ufer gekommen ist. Ist nämlich bei australischen Flüssen gerade im Trend.

Grüße aus Melbourne,

Lars
(in Tims Vertretung)

Neujahresansprache 03/01/2011

Posted by schickle in Privates.
1 comment so far

Liebe Blogleserinnen & Blogleser,

das 1. Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist nun endgueltig vorbei.
Nun heisst es nicht mehr 2010 , nun heisst es 2011.

Fuer dieses besondere Jahr wuensche ich Ihnen allen Glueck, Gesundheit & Heiterkeit!
An all diejenigen, die 2011 wieder 1 Jahr aelter werden, sei folgender Appell gerichtet:
Tragen Sie es mit Fassung!

Wenn wir das Kind in uns immer mal wieder zu Tage befoerdern, bleiben wir jung – vor allem im Kopf.
Wenn es einmal nicht so laeuft wie gewuenscht, benutzen Sie Ihre Fantasie. Tuen Sie es den Kindern gleich, die scheinbar keine Aengst zu kennen scheinen!

Oder machen Sie es einfach wie der kleine Prinz, der einst auf der Erde weilte und mit seiner bluehenden Fantasie & seiner Kindlickeit Antoine de Saint-Exupery vor dem sicheren Tod in der Wueste bewahrte.
Seien auch Sie, liebe Blogleserinnen &  Blogleser Retter fuer die Leute in Ihrer Umgebung. Nehmen Sie Ruecksicht aufeinandern, dann kehrt das Glueck automatisch bei Ihnen ein!

Nun aber genug der Worte, lassen wir Taten folgen und haben alle ein gesundes & vor allem froehliches Jahr 2011 !

Ihr Chefredakteur,

Tim Schick

JULI – DEZEMBER oder “Einige Gelgenheiten um ‘Tschuess zu sagen’” 30/12/2010

Posted by schickle in Privates.
1 comment so far

JULI

Nachdem Lars B. und Tim S. tags zuvor noch als Art VIP-Gäste dem Weidle’schen Geburtstag in einschlägig bekannten Stuttgarter Nachtclubs beigewohnt haben, geht es für die beiden am nächsten morgen mit dem Französisch Kurs Richtung Charmes. Was folgt ist eine 3-tägige Reise mit interessanten Gesprächen und neuen Freundschaften (Florian Stuhler + Jean Paul III) oder packenden Tischfußballspielen („Märie“/Albert Montal vs. Lars B./Tim S. 9:10).

Aufgrund einer leichten Krankheit sorgt sich plötzlich (fast) jeder um den bevorstehenden Abiball. Am Tag der Show stehen jedoch 2 kerngesunde Moderatoren auf der Bühne, die ihre Sache anscheinend sehr ordentlich machen (auch wenn Frank S. seinen Text vergisst und dafür völlig zurecht 5 € abdrücken muss). Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass sie sogar noch im September für ihre Leistung beglückwünscht werden.

Das Tippspiel gewinnt Tobias Willmann, vom in der Vorrunde sehr selbstbewussten Oliver M. Aus Bietigheim ist auf einmal nichts mehr zu hören. S. war es jedoch der sich bereits in der Vorrunde mit dem Pokal ablichten ließ, der Dank war die Holzmedaille!

Ende Juli beginnt die gut 2-monatige „Leidenszeit“ beim EdekaAktivmarkt Hacker in Grafenau. „Die Falschen müssen wie Soldaten auf einer Linie stehen“ wird zum Leitspruch der nächsten Monate.

 AUGUST

 Neben der täglichen Schafferei gibt es eine weitere Veränderung im Schick’schen Leben:

Er jagt wieder selbst dem Ball nach. Mit ärztlichem OK im Rücken entschließt er sich, bis Ende Oktober einmal mehr die Schuhe für die KSG Gerlingen zu schnüren. Während das Comeback in Gebersheim recht verheißungsvoll beginnt, macht sich bald schon Ernüchterung breit…

Seinen wohlverdienten Urlaub nimmt der Teenager dann Ende August. In seiner (vorerst) letzten Funktion als Trainer des TSV Eltingen begleitet er das Team zur DFB-Freizeit im österreichischen St. Martin. 10 durchaus lustige Tage münden in neuen Bekanntschaften, darunter die mit Zimmerpartner Chris Heinz. Was im folgenden Bild wie eine Vater-Sohn Geschichte aussieht, ist Freundschaft 2er Weizensympathisanten.

 SEPTEMBER

 Den Saisonstart erlebt S. von der Tribüne aus, eine Woche später hat er sich gar bis zur Bank vorgearbeitet (Am Ende des Monats beschließt er wegen Verletzungsangst und seiner Rolle in der Mannschaft für den Trainer nicht mehr zur Verfügung zu stehen).

Aufgrund seiner Fähigkeit als Taxifahrer tritt S. am 1. Schultag den Weg nach Gerlingen an. Er nutzt die Gelegenheit, um den alten Wegbereitern „Guten Tag“ zu sagen. Begrüßungen wie „Du schon wieder“ bringen die immer noch hohe Wertschätzung der Lehrkräfte zum Ausruck!

Die Arbeit in diesem Monat läuft weites gehend gut, sieht man von kleineren Missgeschicken einmal ab (Flaschen gehen kaputt, die Ameise bleibt stecken, man klemmt sich den Arm ein,…). Der Abschied fällt dann letztendlich beiderseits einigermaßen schwer.

Das Ende des Monats erlebt S. in Affalterbach. Zusammen mit Sebastian Rief wird FIFA 11 ein ganzes Wochenende lang auf Herz und Nieren getestet.

 OKTOBER

 Bevor es im kommenden Monat gen Australien geht, gönnt sich der Meister einen Monat des Chillens. Dennoch stehen einige Aktivitäten auf dem Plan:

Wöchentliche Kinogänge mit Tobias Erz, Goethe! Mit Frank S., Feiern im Perkins Park mit Sebastian R., der Besuch eines Eltinger C-Jugendspiels oder gar der Besuch des Pokalspiels Bayern München – Werder Bremen mit Sven Peuckert, Thomas Kopp & Frank S.

Das letzte Wochenede des Monats nutzt der Prinz von Höfingen, um Tschüss zu sagen. Während freitags an die 40 Freunde & Fans die Oase „Weinbergstraße“ in Höfingen besuchen, geht es am darauffolgenden Tag im Schoße der Familie um einiges ruhiger zu (egal was behauptet wird, es lag definitiv nicht am Alkoholkonsum des vorangegangenen Tages!!! :P ).

An dieser Stelle nochmal ein fettes Dankeschön an jeden einzelnen, der an den beiden Tagen da war!!!

 NOVEMBER

 Das Abenteuer Australien hat also begonnen. Nach 2,5 durchaus lustigen (und zugleich abenteuerlich teuren) Wochen in Sydney geht es daraufhin per Mojo Surf Richtung Byron Bay. Die geniale Zeit wird durch eine gelungene Party freitagabends gekrönt. Erstmals macht sich S. einen Namen im Gewinnen von Freibieren!

Nach einer weniger freudigen Kajaktour mit unfreiwilliger & missglückter Fischfütterung beschließt der Reisende Byron Bay am nächsten Tag Richtung Surfers Paradise zu verlassen.

DEZEMBER

 Zu Beginn des Monats geht es in den Australian Zoo, weitere Highlights des Ostküstentrips sind Noosa, Fraser Island, die Whitsunday Islands & Magnetic Island. Während S. in Noosa am wärmsten Tag seit gut 1,5 Wochen die grandiose Idee hat selbstgebastelte Weihnachtskarten zu erstellen (die so langsam in Deutschland eintrudeln – Nein, ich habe keine Kinder Zeichnen lassen, ich zeichne wirklich so!), werden am Ort mit großem Erfolg erneut 2 Freibier und nebenbei der Tauchschein errungen.

Lief bis dato alles wie geschmiert (abgesehen vom Verlust der Addiletten  & der Addidas-Kappe, sowie der Zerstörung der Digicam), gerät der Trip am 23.12. ins Stocken.

Aufgrund zu großer Wassermassen ist kein Weiterkommen gen Cairns möglich. Weihnachten feiert S. daraufhin mit 6 Leidensgenosinnen und 1 Leidensgenosse in Townsville. Am 24.12. steht SchniPoSa auf der Speisekarte – ein anderes, aber sehr gutes Weihnachtsessen, welches ebenso besonders ist, wie die Spiele am Abend:

Die aktuelle Lage verlangt es dann auch, dass S. am 25.12. gen Melbourne flieht und sich sofort in die Stadt verliebt. Das MCG, die RodLaver Arena & das ACMI im Zentrum sind unter anderem Gründe dafür.

Ebenso beschließt der Deutsche hier in Melbourne nach Arbeit zu suchen, nach nur 1 Tag Suche erhält er eine Stelle in einem Melbourner Straßencafé!

 

Abschließend gibt es noch 2 Dinge zu sagen:

 1.)    Danke an alle, die egal in welcher Eigenschaft (das Lesen des Blogs gehört auch dazu ;) ), zu einem durchaus gelungenen Jahr beigetragen haben !!!

2.)    Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins Jahr 2011. In der Hoffnung dass ihr nicht ausrutscht (was für manchen aufgrund der Witterungsverhältnisse zur Herausforderung werden kännte), wünsche ich euch allen für 2011 nur das Beste. Mögen eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen und möget ihr alle spaßige, freudige & atemberaubende Momente haben (einer davon wird unser Wiedersehen sein ;) )

JANUAR – JUNI oder “Alles Schule oder was?” 27/12/2010

Posted by schickle in Privates.
4 comments

Auch wenn ich momentan nicht in Deutschland weile, so vermute ich doch schwer, dass ARD, ZDF, Sat1, RTL und alle restlichen Sendeanstalten in den kommenden Tagen ihre Jahresrückblicke präsentieren. Um in einem Atemzug mit diesen Instutitionen genannt zu werden, wird im Folgenden der Rückblick des Tim S. geschildert!!! (Wer jetzt noch nicht jubelt, wird es später tun…)

JANUAR

Nachdem am Vortag die Eltinger D3 beim vielleicht besten Hallenturnier Deutschlands in Höfingen beobachtet wurde, wird am 11. Januar gefeiert. Zumindest ein wenig: Im Französischunterricht gibt es Apfelkuchen, mittags wird in Höfingen in kleiner Runde gefeiert. Schallender geht es am darauffolgenden Wochenende zu, die Pläne von Australien bekommen erstmals einen guten Nährboden (Lonely Planet). Die folgenden Wochen sind eher unspektakulär, verspäteter Schnee ruft zum einen inhumane Abfahrtszeiten von Höfingen hervor, zum anderen gibt es keinen Spielbetrieb bei der C-Jugend.

 FEBRUAR

 Die Kugel rollt so langsam wieder… Das einzige Hallenturnier muss die C-Jugend des TSV Eltingen aufgrund etlicher Krankheitsausfälle absagen. Schultechnisch weisen immer mehr Lehrer auf das bevorstehende Abitur hin. Ein Umstand, der manchen schon zittern lässt. Andere hingegen sagen sich „es reicht auch noch in 1 Monat mit der Lernerei anzufangen!“. Die Frage, zu welcher Gruppe Tim S. gehört bereitet den hartgesottenen Experten heute noch Kopfschmerzen.

MÄRZ

 Die Schmach vom Hinspiel ist getilgt! Eltingen schlägt in einem packenden Derby nach frühem Rückstand den Stadtrivalen verdient mit 2:1. Im Überschwang der Freude wird dem Trainerteam ein Kontrakt auf Lebzeiten angeboten. Heute noch rätselt man, welches Pferd Udo K. an diesem Tage geritten hat.

Schultechnisch wartet weiterhin an jeder Ecke das ach so furchtsame Abitur. Gegen Ende des Monats wird es sogar erstmals ernst – Roswitha Riedel bittet zum Testabitur!!! War die vorherige Mathearbeit noch eine mittelgroße Katastrophe, so wird an diesem Tage zumindest ein Teilerfolg erzielt. 5 Punkte!!! Hartnäckig behauptet S. heute noch, der vorangegangene Abend im Hause von Melanie B. sei der Grund für den Erfolg!

 APRIL

 Während die Familie gen Berlin entflogen ist, um unter anderem die roten Götter beim Auswärtsspiel in der Hauptstadt zu unterstützen, heißt es für Tim S. in den Osterferien: Pauken! Nun ja, das ist zumindest der Plan. „Projekt 9“ startet im Bergheimer Weg 34. Teilerfolge sind immer wieder zu begutachten, die Leistungskurve zeigt jedoch einige Höhe-, Tief- & Wendepunkte auf.

Am 15. April ist es dann soweit: Das gruslige Abitur zeigt sich erstmals unter realen Bedingungen.

In Deutsch wird Kafka auseinandergenommen, obwohl S. in der vorangegangenen Klausur noch sang- und klanglos dran gescheitert war! Abends verstaucht sich Schick im Training den Knöchel, am nächsten Tag geht es mit Mathematik weiter. Ein persönlicher Glückwunsch von Rosie bringt Kraft. Auch diese Prüfung wird irgendwie überstanden.

Zum Ausspannen geht es am Wochenende auf den Hirschländer Sportplatz, der Gegner wird klar geschlagen.

Nur wenige Tage später, also montags steht Englisch auf dem Programm. Den hervorragenden Englischkentnissen ist es zu verdanken, dass dieser Tag mit eher negativen Gedanken behaftet ist.

Einen Tag später ist der ganze Spuk vorbei, Französisch wird scheinbar einfach und leicht gemeistert. Was folgt ist ein grausames Spiel am Abend gegen Hemmingen (!). Daraufhin entschließt sich die Abteiliungsleitung (namentlich Udo K.) den Abend mit einige Flaschen Bier ausklingen zu lassen. Da man bekanntlich dort weitermachen sollte, wo man tags zuvor aufgehört hat, geht es am nächsten Tag auf den Canstatter Wasen. Später in der Nacht wird Lars Bischoff von UFO’s und Alliens lallen… Den Abschluss dieser Partywoche macht der 2. Besuch des Canstatter Wasens am Freitag, zu dem Tim S. mit der Kapitänsbinde aufläuft. Wie sich im Verlaufe des weiteren Jahres herausstellen sollte, völlig zu recht (Siehe Mai)!

Der Rest des Monats ist (aufgrund des vielen Alkohols?!?) nicht mehr im Gedächtnis oder eher unwichtig.

 MAI

 Geburtstage auf Geburtstage. Erst gibt sich Sebastian Hertner im Exlibris die Ehre, einige Tage später steigert Lars B. das ganze im gleichen Lokal. Am nächsten Tag werden Florian Ast und Tim S. schlafend im Krankenzimmer der Schule zu beobachten sein.

Trotz des noch nicht vollständig bestandenen Abiturs geht es für die 13. Klasse des Robert-Bosch-Gymnasiums Ende Mai auf Abifahrt nach Budapest. Nachdem der 1. Abend für S. wegen Rücken vergleichsweise früh endet, zeigt er zusammen mit Philipp Gallus am 2. und vorallem 3. Abend was in ihm steckt. Zu zweit machen sie das Getränkt „Captain Cola“ salonfähig. Augenzeugen berichtet gar davon, dass der Bartender am 3. Abend die beiden nur an der Bar stehen sehen musste und sofort wusste, was zu tun ist! (An dieser Stelle verweist der Autor auf die Geschichte mit der Kapitänsbinde!).

JUNI

 Der Juni ist gezeichnet von der WM (stufeninternes Tippspiel samt Lehrern) & Einladungen. Zuerst ist es Oliver Mayer der seine Schüler ins schöne Bietigheim einlädt. Aufgrund der Funktion des Bietigheimers spart der Autor an dieser Stelle mit weiteren Erläuterungen ;) Einen Tag vor der Bekanntgabe der Abiturnoten gibt sich Roswitha Riedel als gut gelaunte Gastgeberin. Noch stärker in Erinnerung bleibt jedoch ihr Mann Peter, der einen Schenkelklopfer nach dem anderen bringt. Höhepunkt ist die selbstgebastelte „Furzuela“!!!

Was am nächsten Tag folgt, ist Ernüchterung – zumindest bei einem Teil der Schüler, darunter auch Tim S. Das Mindestziel in Mathematik ist mit 5 Punkten erreicht (Projekt9 hingegen gescheitert), auch in Deutsch sind die erreichten 10 Punkte Genugtuung. Was jedoch in Englisch und vor allem Französisch zu Buche steht, ist eine kleine Enttäuschung. Der weitere Tag ist von wichtigen Gesprächen (mit Mutter, bestem Freund & Mentor) geprägt, an ihrem Ende steht die Entscheidung neben Geschichte keine weitere mündliche Prüfung zu belegen.

Trotz einiger Bedenken am Tag des Geschehens, werden in Geschichte dann souveräne 15 Punkte eingefahren – ein gelungener Schulabschluss!

Tags drauf geht es dann zum Grillen Richtung Weilimdorf. Tilmann Janik lädt, die Geschichtekurse kommen, Dennis Pfauch & Tim S. werden zum Spielgefährten des ältesten Sohnes des Hauses.

Während der Abiball in seiner Planung fast abgeschlossen ist (von Moderatorenseite), gibt es am 30.6. den 1. feierlichen Abschied von der Schule. Brigitte Renner-Dux drückt jedem sein Abschlusszeugnis in die Hand, nachts schlafen ein paar unerschrockene auf dem Dach der Schule (wobei Dennis P. jedoch so unruhig schläft, das es für manch anderen schwer wird…).

Da ein gesamter Rückblick den Rahmen sprengen würde, gibt es hier erst mal eine kleine Pause.

Zeit genug also, um einen bitterbösen Beschwerdekommentar zu schreiben, wenn man gewisse Teile des Artikels anfechten möchte (ich würde mich ein bisschen besser fühlen, wenn gar keiner oder zumindest nicht nur der zu erwartende Kommentar von Herrn Körner eintrudeln würde ;) )

Hello Again 28/10/2009

Posted by schickle in Privates.
add a comment

Ja, ich lebe… NOCH… Wer weiß schon was kommt, angesichts der Schweinegrippe…

Viel ist passiert seit dem letzten Post… Umzug nach Höfingen und gutes Einleben dort, Trainerjob angetreten, Schulbeginn, jeden Montag schaffen, und und und…

Um kurz auf das ‘aktuelle’ einzugehen: – Glückwunsch VfB, mit Babbel weiterzumachen ist nicht das schlechteste. Das er was kann, hat er in der  letzten Saison gezeigt! – Schwarz-Gelbe Regierung darf jetzt offiziell arbeiten. Mal schaun, was des so mit sich bringt…

Nun noch ein Zitat zu den letzten 2 Monaten meinerseits:

Wer abwesend ist, ist gut.

(Sprichwort aus Bulgarien)

In diesem Sinne, ein Hoch auf weitere Einträge…

Hallo erstmal… 25/07/2009

Posted by schickle in Privates.
Tags: ,
add a comment

Ja, ich lebe noch…. Betonung ganz klar auf NOCH… Dahingerafft von einer fiesen Erkältung tippe ich mit letzter Kraft auf die Tasten ein…

Es ist viel passiert (mal wieder Marienhof :D ) in den letzten 9 Tagen…

Ich fang mal vo hinten an… Is leichter :D

Des Wochenende verbring ich vorzugsweise in langer Jogginghose, Unterhemd und Langarmshirt mit nem Teppich zusammen vorm TV oder Pc… Scheiß Erkältung… Kam zum Glück rechtzeitig… Sonst hätt ich die Schulgala verpasst… War schon geil… Auf der Bühne und auch abseits… Ohne meinen Kongenialen Partner Schneider, sowie die Techniker, die Showacts, die Organisatorer, sonstigen Mithelfer und das Publikum wär es nie so geil geworden… Des Lob, des wir 2 als Moderatoren bekommen haben, geb ich jetzt also an dem Wege an euch alle weiter! Ohne euch, wären wir nichts!

Auch die Projekttage waren super… Geile Leute dabeigehabt beim Improtheater… Ich denke da an “Johnny”, “Oh du Pandabär” und ähnliches… War echt cool mit euch 12/13/14 (Di/Mi/Do)…

Seitenwechsel 16/07/2009

Posted by schickle in Privates, Sport.
Tags: ,
add a comment

Nun also doch: “Ich kann Trainer” wird Wirklichkeit. Nachdem wir von INTEAM letzte Woche davon berichtet hatten, dass Tim Schick nach Münchingen wechseln wird, nun doch die Kehrtwende. “Ich hatte in letzter Zeit wieder Schmerzen. Momentan macht es einfach keinen Sinn Fußball zu spielen. Mein Körper scheint zu rebellieren”, so der gebürtige Ludwigsburger.

Dass er den Münchingern nun wieder absagen musste “tut mir unheimlich Leid”. Andererseits freue er sich auch über die neue Aufgabe beim TSV Eltingen, gab Schick gestern Abend zu Protokoll.

“Wenns läuft, dann läufts” 07/07/2009

Posted by schickle in Privates, Sport.
Tags: ,
add a comment

Am frühen Dienstagvormittag trafen wir von INTEAM Tim Schick zu einem kurzen Interview, in dem er über Rückschläge,  Rücktritt und Rückenwind sprach.

INTEAM: Hallo Herr Schick, wie geht es Ihnen momentan?
Tim Schick: Guten Tag. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass es mir schlecht geht! Um Thomas D. zu zitieren „Der Typ hat ne Meise aber Rückenwind“. Momentan bin ich dieser Typ.
INTEAM: Woher dieser Wandel? Vor wenigen Wochen sah man Sie zeitweise geknickt. Schien es zu diesem Zeitpunkt doch so, dass Sie sportlich vor dem Aus standen.
T.S.: Zuerst einmal ist sportlich vor dem Aus stehen zu übertrieben formuliert. Sicherlich gab es einige Komplikationen wegen meines Gesundheitsstandes, aber es standen auch immer andere Alternativen außer aktiver Fußballspieler im Raum. Aber um die Frage zu beantworten: Es läuft momentan in einigen Dingen einfach gut. Gute Ergebnisse in der Schule sind der eine Teil, der andere hat natürlich sportliche Hintergründe. Und wie sagt man so schön? Wenns läuft, dann läufts!
INTEAM: Klingt sehr positiv. Können Sie die sportlichen Hintergründe mehr ausleuchten?
T.S.: Nunja, es ist jetzt so, dass ich doch noch mindestens 1 Jahr als aktiver Fußballer dranhänge. Es haben sich einfach gewisse Dinge ergeben, die dies nicht unmöglich machen.
INTEAM: Wie kommt es zu dem plötzlichen Wandel?
T.S.: Doktor Thomas Fröhlich in Böblingen meinte, dass es durchaus möglich ist ohne Schmerzen weiterzukicken. Nachdem der Physiotherapeut ins gleiche Horn geblasen hat, stand mein Entschluss fest.
INTEAM: Es war in letzter Zeit vermehrt davon die Rede, dass Sie den SV Vaihingen nach nur einem Jahr wieder verlassen. Vorhin hatten Sie auch schon von ‚anderen Alternativen’ gesprochen. Wie sieht denn nun die aktuelle Sachlage aus?
T.S.: Ja, es stimmt tatsächlich, dass ich dem SV Vaihingen nach einer Saison den Rücken kehre. Mehrere Dinge haben hierbei eine Rolle gespielt: Zum einen waren es gewisse Dinge, die im Verein einfach falsch liefen. Dies ist aber nur ein sehr kleiner Grund. Das Interesse anderer Vereine im näheren Gerlinger Umkreis haben mich dann schwach werden lassen. Zudem sah es ja sowieso eine geraume Zeit danach aus, dass ich Spieler- gegen Trainerklamotten tauschen würde. Und diesen Job hätte ich ohnehin nicht in Vaihingen ausführen können. Im Raum standen Angebote des TSV Eltingen, sowie der TSF Ditzingen was die Trainerkarriere anbelangt.
Was hingegen das aktive Spielen anbelangt, so gab es nur eine Anfrage. Nachdem der TSV Münchingen angefragt hatte, war mir schnell klar: Wenn du weiterspielst, dann dort!
INTEAM: Klingt nach einem Entschluss des Herzens. Woher kommt das?
T.S.: Zum TSV Münchingen hatte ich schon immer eine besondere Beziehung. Der Vater meiner Schwestern hat eine geraume Zeit dort gespielt, ich kenne die Leute die heute in leitenden Funktionen teilweise noch von damals. Auch kenne ich noch einige der neuen Mitspieler und was auch ein großer Pluspunkt der Münchinger ist, ist das familiäre Umfeld.
INTEAM: Nach so vielen Rückschlägen trotzdem noch mal aufzustehen mag für manchen bewundernswert sein. Was macht Sie so sicher, dass Sie noch mal ein Jahr dranhängen können? Bedenkt man, dass Sie in den letzten 3 Jahren mehr Spiele von der Bank aus als auf dem Platz miterlebt haben.
T.S.: Bewundernswert würde ich so was nicht nennen. Ich habe ein Credo das sagt ‚Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!“. Es stammt von Brecht und hat mir wunderbar durch so manche Situation geholfen. Natürlich kann man sich nie sicher sein, dass etwas 100%ig klappt – das wäre ein Stück weit naiv. Doch letztendlich war es noch mal der Reiz, sich in einem 25 Mann Kader durchzusetzen und zu spielen, der mich zu dieser Entscheidung veranlasst hat. Ob es letztendlich gut geht, gesundheitlich sowie sportlich gilt es aber nicht jetzt zu diskutieren. Das kann man dann gerne nach der Saison machen – sofern es überhaupt nötig ist!

Thomas D. – Rückenwind 06/07/2009

Posted by schickle in Privates, Sonstiges.
Tags:
add a comment

siehst du den horizont?
direkt überm boden fängt der himmel an
und wär ich dort dann würd ich wetten
dass ich ihn erreichen kann
doch hier hat es den anschein bin ich dafür zu klein

also hau ich ab mit sack und pack und pack ein paar
meiner sieben sachen die ich hab und da wird mir klar
es fehlt immer ein stück doch ich mach mir nichts draus
setz den wagen zurück und bin raus

fahr gerade überland es wird gerade mal hell
spüre freiheit in mir denk das ging aber schnell
bleibe besser im hier denn es gibt kein zurück
und alles was ich brauch ist mein auto und glück

ist die anlage an dann geht der sound ab
und ich rauch die zigarette die ich dafür gebaut hab
und schaut ab und zu mal einer dumm dann nehm ichs ihm nicht krumm

denn thomas d haut ab und ich weiss ich komm rum

und ihr schaut ab und zu mal besser eure strasse lang
denn irgendwann komm ich an und dann hoff ich ihr wisst
was geht und dass ihr mich versteht und macht was draus
denn eh ihrs euch verseht bin ich wieder raus

[chorus]
ich packe meine sachen und bin raus mein kind
thomas d ist auf der reise und hat rückenwind
ich sag es euch auf diese weise alle die am suchen sind
sind mit mir auf der reise haben rückenwind
und wir fahrn auch über wasser wenn dort brcken sind
hey der typ hat ne meise aber rückenwind
wir betreten neue wege die wir noch nicht hatten
ich nehm euch mit ein stück in meinem windschatten

und doch geniess ich die zeit die ich daheim vertreib
denn zum zeitvertreib führt der weg meiner freunde zu mir her
meine wohnung ist nie leer und es könnten noch viel mehr
parties abgehn wovon wir absehn

wenn auch die freunde bei mir aus und ein gehn und abdrehn
ist es egal wieviel aufsehn wir erregen weil wir doch
noch mehr bewegen bewegen wir uns auf anderen ebenen
und bringen mehr bewegungen zu anderen noch lebenden

und fällt dem regen ein er wollt mein wagen ja noch waschen
hab ich euch in meinem herzen und musik in den taschen
und mit so ner einstellung werd ich alles überleben
sagte ich nicht irgendwann mal es wird regen geben

es gibt nicht nur sonnenschein doch ich lass die sonne rein
yeah der meister ist im haus und lässt die sonne raus
denn seh ich die strassen die wolken gehrt die welt mir
ich hab nur unsinn im sinn und ich hab dich im visier

[chorus]
ich packe meine sachen und bin raus mein kind
thomas d ist auf der reise und hat rückenwind
ich sag es euch auf diese weise alle die am suchen sind
sind mit mir auf der reise haben rückenwind
und wir fahrn auch über wasser wenn dort brcken sind
hey der typ hat ne meise aber rückenwind
wir betreten neue wege die wir noch nicht hatten
ich nehm euch mit ein stck in meinem windschatten

und irgendwann komm ich dann in nem wohnmobil an
bin somit ständig am reisen immer am ziel und kann
euch am besten beweisen alle brauchen visionen
ich hab die ich steh vor euerm haus und ihr lasst mich drin wohnen

und wir fahrn gemeinsam ab weil jeder selbst steuert
dann geb ich euch meine meine kraft weil ihr mich anfeuert
denn wenn ihr beteuert mich zu verstehn dann lasst mich gehn
und wir werden uns wiedersehn

ich lass nur zurück was keiner braucht
last die mich unten hält obwohl sie selbst nicht taucht
denn ich brauch freie sicht ich weiss ich leb umsichtig
mir ist nicht viel wichtig nur eins folg mir nicht ich

bitt dich nicht mit mir zu gehn weiss das eine
reisen ist gesund ich hau ab und zieh leine
und ihr seht mich als punkt am horizont verschwinden
um ein stück weiter hinten mich selbst zu finden

[chorus]
ich packe meine sachen und bin raus mein kind
thomas d ist auf der reise und hat rückenwind
ich sag es euch auf diese weise alle die am suchen sind
sind mit mir auf der reise haben rückenwind
und wir fahrn auch über wasser wenn dort brcken sind
hey der typ hat ne meise aber rückenwind
wir betreten neue wege die wir noch nicht hatten
ich nehm euch mit ein stck in meinem windschatten

Video zum Songtext

Tim meets… 30/06/2009

Posted by schickle in Privates, Sonstiges, Sport.
Tags: ,
add a comment

… YILDIRAY BASTÜRK

Schickle + Leitbild

Endlich…

… hab ich den Spieler getroffen, der noch mehr verletzt ist als ich! Man sollte es nicht für möglich halten, aber es gibt ihn. Speedy-Yildi…

… hab ich den getroffen, dem ich meinem Spitznamen “Bastürk von Vaihingen” mitzuverdanken habe…

Endlich…

In diesem Sinne:

Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.” (Theodor Fontane)

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.